Olympische Winterspiele 2018 in PyeongChang (Archiv)

Dein magischer Moment bei den Winterspielen 2006:

Umfrage endete am Mi 2. Aug 2017, 17:15

Evgeni Plushenko stellt einen neuen Weltrekord im Kurzprogramm auf
2
7%
Plushenko sichert sich mit einer Weltrekord-Kür sein erstes Olympia-Gold
7
26%
Shizuka Arakawa gewinnt als erste Asiatin Gold bei olympischen Winterspielen
15
56%
Rena Inoue und John Baldwin zeigen als erstes Paar den dreifachen Wurf-Axel im internationalen Wettbewerb
3
11%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 27

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Jenni
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Re: Exhibition Gala

Beitrag von Jenni » So 25. Feb 2018, 19:03

Boyang trainiert noch nicht mal in dem Haupttrainingsort der Chinesen. Er bleibt lieber bei seinen Freunden und seiner Familie in seiner Heimatstadt, auch wenn er dort als Spitzensportler alleine ist.

Yuzu mag Boyang sehr. Er erwähnt ihn gern in Interviews wenn es darum geht, wer die Messlatte mit mehreren Vierfachsprüngen angeschraubt hat. Boyang hat auch schon in Interviews gesagt, er wäre gern mit Yuzu und Shoma befreundet. Mich wundern die Bilder deshalb nicht. 😊

Übrigens ich glaub außer Nathan und Aljona hatte es auch Madison Hubbell erwischt, denn beim Training für die Gala waren Hubbell/Donohue noch. Also fehlten am Ende drei eingeladene Gäste.

Mir hat die Gala gefallen! 😁
Etwas schade finde ich nur, dass es doch viele ruhige Nummern gibt. So schön sie auch sind, es ist dann etwas gleichförmig. Misha, Javi und Boyang und Marchei/Hotarek waren ja eher die Ausnahme. Ich verstehe ja dass sich jeder seine Nummer selber aussuchen kann, aber dadurch sind eben manche Galas doch eher lahm. Hier fand ich ging das aber noch, da ja doch einige die Gala aufgepeppt haben.

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Jenni
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Re: Lady-Power! Der Damenwettbewerb 2018

Beitrag von Jenni » So 25. Feb 2018, 19:12

Na in der Pressekonferenz hat Evgenia Carolina Kostner als ihr Vorbild genannt und dass sie genau so lange laufen möchte.
Ich würde mir sehr wünschen, dass das klappt.

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Re: Exhibition Gala

Beitrag von Katrin » So 25. Feb 2018, 19:54

Die exhibition ist in voller Länge in der ARD - Mediathek, da kann man sie ansehen oder downloaden auch in HD mit 3, 36 GB.

Die exhibition war für uns Eislauf-Vielgucker langweilig, weil wir die meisten Programme der stars schon kennen. Nur Misha hat überrascht.

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Henni147
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Re: Exhibition Gala

Beitrag von Henni147 » So 25. Feb 2018, 20:21

Katrin hat geschrieben:
So 25. Feb 2018, 19:54
Die exhibition war für uns Eislauf-Vielgucker langweilig, weil wir die meisten Programme der stars schon kennen. Nur Misha hat überrascht.
Ich muss gestehen: obwohl ich gefühlt alle Programme in- und auswendig kannte, fühlte ich mich gut unterhalten - egal, ob schnell oder langsam. Ich freue mich immer für die Läufer, wenn das Gala-Programm gut gelingt. Es ist zwar kein Wettkampf, den Teilnehmen ist es aber sicherlich unangenehm, wenn sie stürzen oder andere Fehler machen. Man will sich ja nicht blamieren - vor allem nicht auf der großen Olympiabühne.

Neue Gala-Programme habe ich absolut nicht erwartet. Selbst im Wettkampf wurde recycelt, was das Zeug hielt. Ich denke, die Läufer wollten ihre begrenzte Vorbereitungszeit für Olympia nicht mit dem Einstudieren einer Gala-Nummer verschwenden und da habe ich auch absolutes Verständnis für.
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Re: Exhibition Gala

Beitrag von MaiKatze » So 25. Feb 2018, 22:25

Nunja, das sich die Läufer für Olympia etwas besonderes ausdenken, war in den Olympischen Spielen davor aber schon so. Und es wäre ja nicht so, als ob die Läufer hier ein neues Gala Programm zeigen könnten, was sie danach in die Mülltonne kloppen, das kann man ja auch später noch in Shows oder in der neuen Saison verwenden. Wie gesagt, da waren die Läufer in den Olympischen Spielen davor sehr viel kreativer. Man hätte auch beispielsweise Patrick Chan einladen können, als klar wurde dass Nathan Chen nicht kann. Der geht jetzt in Rente ohne eine emotionale Abschiedsvorstellung und dabei ist er Team Olympiasieger. Aber nicht nur das, ich fand es einfach irgendwie blutleer am Ende. Das Feuer und die Emotionen, die man in den Wettbewerben spüren konnte, sind irgendwie verpufft. Natürlich auch dem geschuldet, das Aljona und Bruno nicht da waren, und das Schlussbild von Yuzuru, V/M und Alina etwas verkrampft wirkte, da nicht komplett. Wirklich schade. Aber vielleicht bin ich auch verwöhnt, durch die Super Galas in Vancouver und Sochi.
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Re: Exhibition Gala

Beitrag von Octavia » So 25. Feb 2018, 23:31

Ich finde auch, dass man Patrick Chan hätte einladen sollen. Einen Abschied auf der internationalen Bühne hat er sicher mehr als verdient.

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Re: Lady-Power! Der Damenwettbewerb 2018

Beitrag von MaiKatze » Mo 26. Feb 2018, 11:38

Wird es nicht. Carolina Kostner konnte nur eine Karriere ála Carolina Kostner hinlegen, weil sie Italienerin ist. Schaut euch an was danach kommt. Nix. Gähnende Leere. Carolina konnte sich, abgesehen von der Zeit der Zwangssperre, auch mal erlauben einfach nicht gut zu sein. Sie konnte sich entwickeln und reifen und ihr wurde die Zeit gegeben, einfach weil niemand ihren Platz brauchte. Das ist in Ländern wie Russland, aber auch Japan, nicht möglich. Mao hat es ja auch versucht, noch mal zu Olympia zu fahren, aber wurde brutalst abgestraft was PCS betrifft, weil ihre Technik schlechter wurde.

Ich glaube auch, dass für Maria Sotskova der Zug jetzt abgefahren ist. Es kommen ja auch noch andere 'Typen' aus Russland als Tudberidze Schülerinnen. Eben Sotskova, Sotnikova, Tuktamysheva, Radionova oder auch eine kraftvolle Läuferin wie Anna Pogorilaya. Für diese Damen tut es mir eigentlich am meisten leid, weil sie im eigenen Land gegen die Tudberidze Armee alle keine Chancen mehr haben, aber nicht schlechter sind als eine Kaetlyn Osmond, und künstlerisch meiner Meinung nach sogar besser oder gleichwertig. Hätten sie eine andere Nationalität wäre eine längerfristige Karriere kein Problem gewesen.
Shoma Numero Uno

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Re: Lady-Power! Der Damenwettbewerb 2018

Beitrag von KvdPF » Mo 26. Feb 2018, 12:00

Nochmal zum Free Skating von Zagitova.
Sie war technisch gesehen die Stärkste, allerdings gefällt mir ihr Programmaufbau gar nicht. Die ersten 2 Minuten keinerlei Highlight außer Skatingschritten und Drehungen.Die gesamten Schwierigkeiten in der 2 Hälfte wegen der Boni.
Aus meiner Sicht ist das choreographisch kein ausgewogenes Programm und würde bei mir in den Programmkomponenten Abzüge geben.

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Re: Lady-Power! Der Damenwettbewerb 2018

Beitrag von Karl-Heinz Krebs » Mo 26. Feb 2018, 13:11

KvdPF hat geschrieben:
Mo 26. Feb 2018, 12:00
Nochmal zum Free Skating von Zagitova.
Sie war technisch gesehen die Stärkste, allerdings gefällt mir ihr Programmaufbau gar nicht. Die ersten 2 Minuten keinerlei Highlight außer Skatingschritten und Drehungen.Die gesamten Schwierigkeiten in der 2 Hälfte wegen der Boni.
Aus meiner Sicht ist das choreographisch kein ausgewogenes Programm und würde bei mir in den Programmkomponenten Abzüge geben.
gutes Stichwort, weil auch Schamberger immer darauf herumgeritten ist. Nur mal zur Erinnerung. Kür der Paare: Savchenko / Massot packten alle ihre Sprung- und Wurfelemente an den Anfang ihres Programmes und waren nach 1:47 damit fertig. Danach folgte rund drei Minuten kein weiterer Sprung mehr. Dann muss man bei ihnen den gleichen Maßstab wie bei Zagitova anlegen und schwupps geht Olympiagold nach China.

@MaiKatze: Du hast es erfasst. Der schnelle Wechsel bei den russischen Damen erfolgt ja nicht, weil sie verbrannt sind, sondern weil dort ein ungeheurer Nachwuchsquell sprudelt. Wer will es aber den Läuferinnen verdenken, wenn sie, allesamt Medaillengewinner bei großen Wettbewerben, in Russland nicht um Platz acht laufen wollen, ohne Chance auf eine weiter EM- oder WM-Teilnahme und deshalb ihre Laufbahn beenden. In fast allen anderen Ländern wären sie für alle großen Wettbewerbe gesetzt. Wie soll man das ändern? Soll Russland jetzt fünf Jahre alle Ausbildungsstellen schließen, damit die die da sind reifen können, dann für drei Jahre öffnen und anschließend wieder fünf Jahre schließen? Das ist kein Zauberwerk, was da in Russland geschieht. Tutberitze hat gesagt, dass in den letzten zehn Jahren in Moskau 20 neue Eishallen geöffnet haben. Das sind wahrscheinlich schon mehr als es in ganz Deutschland für den Eiskunstlauf gibt und Moskau ist ja nicht ganz Russland. Dazu will praktisch jedes russische Mädchen Ballerina oder Eisprinzessin werden. Da trainieren zehntausende Mädchen im Alter von vier bis zehn Jahren, so viel kann man gar nicht falsch machen, als das da nicht in jedem Jahr eine Handvoll und mehr Mädchen die Klasse für internationale Einsätze erreicht. Daran wird auch eine Altersgrenze von 18 nichts ändern. Dann besteht drei Jahre lang ein Status quo und dann kommen eben in jedem Jahr drei, vier, fünf 18-jährige neu auf den Markt, die immer noch sprungstärker sind als die 21 und 22- jährigen. In fünf Jahren steht dann hier im Forum: Ich mag das Hopp und Ex der Russinnen nicht, die mit 22 alle weg sind. Ja und dann? Heben wir dann die Altersgrenze auf 21 an?
Andere Länder haben ja längst reagiert. In Japan und Korea steht eine ganze Schar junger Läuferinnen bereit und wird die Verhältnisse dort neu gestalten. In den USA hat man nach dem historisch schlechtesten Abschneiden im Damen-Eiskunstlauf ebenfalls Konsequenzen gezogen und wird an Umstrukturierungen arbeiten. Und in Deutschland? Da bezeichnet eine 21-jährige eine 18-jährige als Kind...

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Re: Lady-Power! Der Damenwettbewerb 2018

Beitrag von Jenni » Mo 26. Feb 2018, 14:58

@Karl-Heinz Aber es ist doch was anderes bei den Paaren, wo es noch zig andere Elemente gibt als Sprünge. Die Elemente sind bei Savchenko/Massot trotzdem verteilt über das Programm.
Bei Zagitova sieht es einfach nach "Zeit schinden" aus. Ich finde, dass es in ihrem Fall auch gut zur Musik passt, nur ausgewogen ist das einfach nicht. Ich denke, dass sich in Zagitova's Fall die Preisrichter einfach von der zweiten Hälfte so beeindrucken lassen, dass sie die erste glatt vergessen, denn wo war denn da die Performance, Interpretation usw.? Meiner Meinung nach lebt das Programm nur von der zweiten Hälfte.
Zu ihren PCS kann man noch ewig lamentieren, ich sag nur so viel ihre PCS waren bei den Junioren mit demselben Programm, gleiche Weise mit den Sprüngen, gleiche Musik usw. bei 62 PCS! Kann mir irgendjemand erklären, was sich in dem Programm so dramatisch verändert hat, dass es jetzt 75 PCS Wert ist? Das ist der Grund, warum ich finde, dass Medvedeva hätte gewinnen sollen. Ich gönne Alina den Sieg, leider kann man ja nicht zwei Goldmedaillen verleihen, aber das PCS Ding hinterlässt nen blöden Beigeschmack bei mir.

Zur Altersgrenze: Mir geht es nicht darum Zeit für Alina und Evgenia zu schinden, denn es gibt immer Nachwuchs und so soll das auch sein. Auch sollen die besten zur WM und EM gehen. Wenn du in Russland startest weißt du genau, dass es schwerer ist, als wenn du zum Beispiel für Spanien oder so startest. (Allerdings hast du eben auch die Vorteile, die ein russischer Sportler hat. Wie ein gutes System für das Eiskunstlaufen, Absicherung für eine akademische Ausbildung usw. Das ist doch der Grund, warum viele in Russland bleiben, auch wenn sie keine Chance haben.
In den USA gehen schon einige in ein anderes Land, wenn sie noch eine andere Staatsbürgerschaft bekommen können (Rajocova, Paganini..) Bei den Russen sieht man das weniger. )

Ich finde nur, dass man Teenager (und eine 15-Jährige ist ein Teenager) nicht mit Erwachsenen vergleichen kann. Der technische Vorteil entsteht doch durch das jüngere Alter. Miki Ando ist im Juniorenbereich auch noch 4fach gesprungen, im Seniorenbereich nicht mehr. Denke nicht, dass die 13-Jährigen mit ihren 4fachen das mit 18 auch noch können. Bei Zagitova zum Beispiel sieht man auch, dass ihre 3-3 Kombi schlechter ist, als noch im Juniorenbereich. Sie war früher satter rum bei ihren Sprüngen. Auch hat man diese Saison einige unterrotierte Sprünge von ihr komplett ignoriert beim CoC oder IdF auf jeden Fall. Ich glaube nicht, dass sie diesen technischen Vorteil halten kann. Mao Asada sprang zu Beginn ihrer Karriere auch 3-3 Kombi mit dem Loop, später wurde er immer abgewertet. Und Mao war jetzt keine mit nem riesigen Pubertätsschub.
Es ist nicht, dass ich die jüngeren Athlethen nicht mag, ich mag Zagitova, aber sie gewinnen durch einen technischen Vorteil, den sie nicht halten können auf Dauer. Und das sieht man eben gerade viel bei den Russen. Radionova, Tuktamysheva, Lipnitskaya, die können alle nicht mehr das, was mit 15 noch ging, wenn du älter wirst, kommt es eben auf die richtige Technik an. (Caroline Zhang in den USA ist auch ein perfektes Beispiel für super mit 15 Jahren, mit 18 war da schon gar nichts mehr, eben auch weil ihre Technik nicht gut war.)
Eine Anhebung der Altersgrenze hätte zur Folge, dass die technischen Vorteile nicht durch das Alter entstehen, sondern durch gute Technik. Und es wären nicht mehr Erwachsene gegen Teenager. (und ich zähle 18-Jährige nicht zu Teenagern, auch wenn sich manche so benehmen.)

Ich hab einen passenden Spruch gelesen: Alina Zagitova mit Carolina Kostner zu vergleichen, ist wie Äpfel mit Orangen zu vergleichen. Beides Früchte, aber da hört der Vergleich auf. Ich finde es stimmt.

Verschiedene Meinungen beleben das Thema. 😉Bisher sehe ich sowieso nicht, dass die ISU das Alter anhebt.

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