Paarlauf-Leistungszentrum in Berlin

Edda 77

Re: Paarlauf-Leistungszentrum in Berlin

Beitrag von Edda 77 » Sa 29. Dez 2018, 17:37

Laut Roland Zorn, FAZ https://www.faz.net/aktuell/sport/winte ... .html#void soll Aljona als Trainerin "in Zukunftsprojekte der DEU am Deutschen Paarlaufzentrum Berlin" eingebunden werden...und zwei Stellen für hauptamtliche Stellen an den Stützpunkten in Berlin und Oberstdorf vom Bund bewilligt worden sein. Alex König wird nicht erwähnt. Und was heisst das jetzt?

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Tarancalime
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Re: Paarlauf-Leistungszentrum in Berlin

Beitrag von Tarancalime » So 30. Dez 2018, 10:26

Edda 77 hat geschrieben:
Sa 29. Dez 2018, 17:37
Laut Roland Zorn, FAZ https://www.faz.net/aktuell/sport/winte ... .html#void soll Aljona als Trainerin "in Zukunftsprojekte der DEU am Deutschen Paarlaufzentrum Berlin" eingebunden werden...und zwei Stellen für hauptamtliche Stellen an den Stützpunkten in Berlin und Oberstdorf vom Bund bewilligt worden sein. Alex König wird nicht erwähnt. Und was heisst das jetzt?
Also ich interpretiere das so, dass Alex König auf jeden Fall eine der Stellen erhält, denn diese Zusage hat der DEU ihm bereits gegeben. Das hatte die FAZ wohl nicht vorliegen.

Edda 77

Re: Paarlauf-Leistungszentrum in Berlin

Beitrag von Edda 77 » Sa 12. Jan 2019, 16:14

Neues auch Tatjana Flade, "Freie Presse" https://www.freiepresse.de/sport/robin- ... el10415069.

Man höre und staune, denn nachdem die Knierims ja zuletzt kritisierten, dass Aljona nicht in den USA bei Wettbewerben dabei sein konnte und Knall auf Fall ihre Trennung mit Kritik an Aljonas Trainingsintensität und fehlendem Zeitpensum verkündeten, zieht nun Robin mit Kind und Kegel in die USA, um mit Todd Sand, Nachfolger von Aljona bei den Knierims, ein Paarlauf-Zentrum hochzuziehen, für "Paare, die sich neu orientieren wollen" und "mindestens bis 2022". Auch gibt Robin an, bereits zur WM 2018 in Gesprächen mit dem amerikanischen Verband gewesen zu sein und nun europäische Läufer auch in die USA ziehen zu wollen. Die "Berliner Morgenpost" zitierte Chris Knierim schon kurz nach der Trennung im Oktober letzten Jahres mit der ähnlich klingenden Aussage "Das was immer jetzt vor uns liegt... wird uns gemeinsam bis ins Jahr 2022 tragen." https://www.morgenpost.de/sport/article ... henko.html

Lag dann ja wohl doch nicht nur an Aljona und ihrer Trainingsintensität. Hoffentlich hat wenigstens sie ein gutes Agreement mit der DEU schließen können. Beauftragte für Zukunftsprojekte der DEU hört sich für mich so ähnlich an, als trete Aljona lediglich die Nachfolge im DEU-Projekt von Robin an...

Edda 77

Re: Paarlauf-Leistungszentrum in Berlin

Beitrag von Edda 77 » Fr 25. Jan 2019, 15:17

Tarancalime hat geschrieben:
So 30. Dez 2018, 10:26
Also ich interpretiere das so, dass Alex König auf jeden Fall eine der Stellen erhält, denn diese Zusage hat der DEU ihm bereits gegeben. Das hatte die FAZ wohl nicht vorliegen.
Scheinst richtig zu liegen, Tarancalime. dpa zitiert Alexander König jetzt als Bundestrainer.
https://www.handelsblatt.com/dpa/sport/ ... Af6qSN-ap1

Edda 77

Bundestrainer ohne Vertrag

Beitrag von Edda 77 » Do 21. Mär 2019, 16:07

Tarancalime hat geschrieben:
So 30. Dez 2018, 10:26
Edda 77 hat geschrieben:
Sa 29. Dez 2018, 17:37
Laut Roland Zorn, FAZ https://www.faz.net/aktuell/sport/winte ... .html#void soll Aljona als Trainerin "in Zukunftsprojekte der DEU am Deutschen Paarlaufzentrum Berlin" eingebunden werden...und zwei Stellen für hauptamtliche Stellen an den Stützpunkten in Berlin und Oberstdorf vom Bund bewilligt worden sein. Alex König wird nicht erwähnt. Und was heisst das jetzt?
Also ich interpretiere das so, dass Alex König auf jeden Fall eine der Stellen erhält, denn diese Zusage hat der DEU ihm bereits gegeben. Das hatte die FAZ wohl nicht vorliegen.
Roland Zorn von der "FAZ" hat inzwischen rausgefunden, dass König zwar eine Zusage hatte, aber bis heute - ein Jahr später - laut König wohl immer noch kein Vertragsentwurf eingegangen ist und er seitdem wohl privat für seine Ausgaben in Vorleistung gehen muss, obwohl König aber nicht aus der DEU ausgeschlossen wurde und man ihm den Posten eigentlich als Belohnung für den Olympiasieg seiner Sportler angeboten hatte...

https://www.faz.net/aktuell/sport/winte ... .html#void

Ich frage mich da aber folgendes:
Wenn über Medien öffentlich bekannt und beweisbar wird, dass Alex König bereits als Bundestrainer arbeitet und niemand ihm widerspricht, ist er doch bereits mit mündlichem Vertrag und konkludentem Einverständnis tätig und daraus müsste ihm eigentlich doch bereits rechtlich ein Honoraranspruch erwachsen. Mit dem Fehlen einer Honorarabsprache im Vertrag ist zwar das Honorar nicht benannt, aber eben auch nach oben nicht gedeckelt. König kann dann doch eigentlich erst mal machen und hinterher marktübliche Preise verlangen, die vielleicht deutlich höher sind, als mit einem Vertrag verhandelt worden wären. (Je nachdem, was man als marktüblich zugrunde legen kann.)

Das klingt für mich erst mal nicht so, als hätte der Bundestrainer ein Problem damit, sondern eher der Entscheider, der den Vertragsentwurf nicht liefert. Vor allem, wenn der vielleicht auch die Vorgabe haben sollte, wirtschaftlich zu handeln und daher auch Bundestrainer zu günstigen Bedingungen anzustellen. Wenn König seine Ausgaben dann auch noch über Kredite zwischenfinanziert, könnte er diese Ausgaben hinterher zuzüglich Zinsen ja auch noch in Rechnung stellen (siehe Aussage König "auf Heller und Pfennig). Ist auch nicht Königs Problem und üblich.

Nur wer hat auf der anderen Seite eigentlich soviel Geld übrig, dass es ihm längere Zeit egal sein kann, zu welchen Konditionen der Bundestrainer da bereits am Werk ist? Der riskiert doch damit eigentlich, unter Umständen mehr zu zahlen, als er müsste, weil er nicht frühzeitig genug eine konkrete Honorarvereinbarung mit dem Bundestrainer getroffen hat. Interessante Frage, wie ich finde. So rein mündliche oder Handschlagdeals "unter Buddies" schließt man ja in Deutschland als Verband, Ministerium oder Behörde eigentlich auch nicht? Versteht Ihr das? Ich nicht.

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Re: Bundestrainer ohne Vertrag

Beitrag von Tarancalime » Do 21. Mär 2019, 22:33

Edda 77 hat geschrieben:
Do 21. Mär 2019, 16:07
Tarancalime hat geschrieben:
So 30. Dez 2018, 10:26
Edda 77 hat geschrieben:
Sa 29. Dez 2018, 17:37
Laut Roland Zorn, FAZ https://www.faz.net/aktuell/sport/winte ... .html#void soll Aljona als Trainerin "in Zukunftsprojekte der DEU am Deutschen Paarlaufzentrum Berlin" eingebunden werden...und zwei Stellen für hauptamtliche Stellen an den Stützpunkten in Berlin und Oberstdorf vom Bund bewilligt worden sein. Alex König wird nicht erwähnt. Und was heisst das jetzt?
Also ich interpretiere das so, dass Alex König auf jeden Fall eine der Stellen erhält, denn diese Zusage hat der DEU ihm bereits gegeben. Das hatte die FAZ wohl nicht vorliegen.
Roland Zorn von der "FAZ" hat inzwischen rausgefunden, dass König zwar eine Zusage hatte, aber bis heute - ein Jahr später - laut König wohl immer noch kein Vertragsentwurf eingegangen ist und er seitdem wohl privat für seine Ausgaben in Vorleistung gehen muss, obwohl König aber nicht aus der DEU ausgeschlossen wurde und man ihm den Posten eigentlich als Belohnung für den Olympiasieg seiner Sportler angeboten hatte...

https://www.faz.net/aktuell/sport/winte ... .html#void

Ich frage mich da aber folgendes:
Wenn über Medien öffentlich bekannt und beweisbar wird, dass Alex König bereits als Bundestrainer arbeitet und niemand ihm widerspricht, ist er doch bereits mit mündlichem Vertrag und konkludentem Einverständnis tätig und daraus müsste ihm eigentlich doch bereits rechtlich ein Honoraranspruch erwachsen. Mit dem Fehlen einer Honorarabsprache im Vertrag ist zwar das Honorar nicht benannt, aber eben auch nach oben nicht gedeckelt. König kann dann doch eigentlich erst mal machen und hinterher marktübliche Preise verlangen, die vielleicht deutlich höher sind, als mit einem Vertrag verhandelt worden wären. (Je nachdem, was man als marktüblich zugrunde legen kann.)

Das klingt für mich erst mal nicht so, als hätte der Bundestrainer ein Problem damit, sondern eher der Entscheider, der den Vertragsentwurf nicht liefert. Vor allem, wenn der vielleicht auch die Vorgabe haben sollte, wirtschaftlich zu handeln und daher auch Bundestrainer zu günstigen Bedingungen anzustellen. Wenn König seine Ausgaben dann auch noch über Kredite zwischenfinanziert, könnte er diese Ausgaben hinterher zuzüglich Zinsen ja auch noch in Rechnung stellen (siehe Aussage König "auf Heller und Pfennig). Ist auch nicht Königs Problem und üblich.

Nur wer hat auf der anderen Seite eigentlich soviel Geld übrig, dass es ihm längere Zeit egal sein kann, zu welchen Konditionen der Bundestrainer da bereits am Werk ist? Der riskiert doch damit eigentlich, unter Umständen mehr zu zahlen, als er müsste, weil er nicht frühzeitig genug eine konkrete Honorarvereinbarung mit dem Bundestrainer getroffen hat. Interessante Frage, wie ich finde. So rein mündliche oder Handschlagdeals "unter Buddies" schließt man ja in Deutschland als Verband, Ministerium oder Behörde eigentlich auch nicht? Versteht Ihr das? Ich nicht.
Da hast du ganz recht. Kern der Sache ist im Grunde genommen, dass die DEU immer noch keinen Geschäftsführer*in für solche Angelegenheiten hat und niemanden sonst, der sich als Sportkaufmann oder -frau darin auskennt! So ein Saftladen!

Es ist ja eine Stelle ausgeschrieben, aber erst auf Juli 2019. Verstehe ich nicht, denn genau solche Sachen regelt man gefälligst über einen solchen Geschäftsführer und lässt sie nicht liegen.

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