GP-Serie 2018/19

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Nafetaks
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Re: GP-Serie 2018/19

Beitrag von Nafetaks » So 9. Dez 2018, 22:28

QuadTwist hat geschrieben:
So 9. Dez 2018, 00:11
Zabiiako/Enbert kann man sich einfach nicht angucken. Der fehlende Applaus am Ende sagt einfach auch alles. Schreckliches Programm. über 35PCS. Wenn die morgen gewinnen, dann werde ich meinen PC persönlich vor Wut zertrümmern müssen. :evil:
Mir ist nur deren seltsame Kostümierung aufgefallen (aufgedruckte Ritterrüstung). Etwas befremdlich. :?


Jenny mit [j]
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Re: GP-Serie 2018/19

Beitrag von Jenny mit [j] » Mo 10. Dez 2018, 13:06

Quadtwist hatte mich jetzt echt neugierig gemacht ;) daraufhin habe ich mir Zabiiako/Enberts Kurzprogramm angesehn und war doch eher erheitert. Konnte mir auch nicht vorstellen, wieso ausgerechnet so eine Musikauswahl getroffen wurde, aber jetzt weiß ich wenigstens, wer Alexander Jarosslawisch Newski war... Wahrscheinlich deshalb auch der Kurzhaarschnitt von Natalia, passend zur Schlacht!
Schade, dass die beiden (wie im letzten Jahr) so wenig Ausdruck zueinander und zum Publikum haben!

QuadTwist
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Re: GP-Serie 2018/19

Beitrag von QuadTwist » Di 11. Dez 2018, 18:00

Lasst mich noch eine allgemeine Anmerkung zur GPF in Sachen Eistanz machen.

Es ist ja schon die ganze Saison auffällig, dass Sinitsina/Katsalapov diese Saison wirklich gepushed werden und Stepanova/Bukin als bestes russisches Paar ablösen. Für mich ist diese Entwicklung wirklich schon mehr als erstaunlich. Hubbell/Donohue wurden sogar fast in der Kür geschlagen. Ich kann diese Entwicklung sportlich nicht nachvollziehen.

Wenn man sich die einzelnen Kampfrichter in der Kür anschaut, dann wird einem ganz mulmig.
http://skatingscores.com/2019/gpf/dance/long/tss/

Der eingeteilte Referee war mit Alla Shekhovtsova die Ehefrau des russischen Eislaufpräsidenten - genau die Frau, die bei dem Sochi Frauenskandal 2014 mit im Judging Panel gewesen war und danach Sotnikova nach der Entscheidung umarmte. (Diese Frau wurde übrigens auch zu den Deutschen Eislaufmeisterschaften 2017/2018 in Berlin eingeladen, um im Eistanzen als technische Spezialistin zu bewerten.)

Die Russische, ukrainische, georgische, französische und kanadische Kampfrichterin haben S/K vor H/D gesetzt. Die Kanadiern überrascht schon etwas. Dass die französischen KampfrichterInnen schon immer etwas neben der Spur sind, wissen wir spätestens seit 2002. Wirklich erstaunlich, dass im Eiskunstlaufen, die alten sowjetischen Verbindungen weiter halten und die aktuelle Weltpolitik keinen Einfluss zu haben scheint. War der Höhepunkt der Ukraine-Krim-Krise nicht genau während der Olympischen Spiele in Sotchi? Und haben Georgien und Russland sich nicht genau während der Olympischen Spiele in Peking im Kaukasus die Köpfe eingeschlagen?

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Re: GP-Serie 2018/19

Beitrag von Astrolab » Di 11. Dez 2018, 23:18

QuadTwist hat geschrieben:
Di 11. Dez 2018, 18:00

Die Russische, ukrainische, georgische, französische und kanadische Kampfrichterin haben S/K vor H/D gesetzt. Die Kanadiern überrascht schon etwas. Dass die französischen KampfrichterInnen schon immer etwas neben der Spur sind, wissen wir spätestens seit 2002. Wirklich erstaunlich, dass im Eiskunstlaufen, die alten sowjetischen Verbindungen weiter halten und die aktuelle Weltpolitik keinen Einfluss zu haben scheint. War der Höhepunkt der Ukraine-Krim-Krise nicht genau während der Olympischen Spiele in Sotchi? Und haben Georgien und Russland sich nicht genau während der Olympischen Spiele in Peking im Kaukasus die Köpfe eingeschlagen?
??? Was soll dies bedeuten? Dass im Sport die Entscheidungen der Preisrichter je nach der Zugehörigkeit zum politischen Lager getroffen werden sollen? Im Ernst?!

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Re: GP-Serie 2018/19

Beitrag von MI's FAN » Mi 12. Dez 2018, 17:43

Es fällt auf dass sich Sinitsina/Katsalopov ganz plötzlich verbessert haben. Ob sich hier die Preisrichter abgesprochen haben oder ob ihr Trainer Zhulin im russischen Verband einen größeren Einfluß hat als die Trainer von Stephanova/Bukin, werden wir wohl nie wissen. Aber diese Veränderung ist schon sehr auffällig. Das muss man sich nichts vormachen diese Absprachen gab es schon immer und mit dem neuen Wertungsystem geht's wieder besser.

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Re: GP-Serie 2018/19

Beitrag von Edda 77 » Mi 12. Dez 2018, 19:40

James/Cipres in der Kür waren toll. Meine EM-Favoriten!

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Re: GP-Serie 2018/19

Beitrag von Astrolab » Do 13. Dez 2018, 00:29

MI's FAN hat geschrieben:
Mi 12. Dez 2018, 17:43
Es fällt auf dass sich Sinitsina/Katsalopov ganz plötzlich verbessert haben. Ob sich hier die Preisrichter abgesprochen haben oder ob ihr Trainer Zhulin im russischen Verband einen größeren Einfluß hat als die Trainer von Stephanova/Bukin, werden wir wohl nie wissen. Aber diese Veränderung ist schon sehr auffällig. Das muss man sich nichts vormachen diese Absprachen gab es schon immer und mit dem neuen Wertungsystem geht's wieder besser.
Als das Paar Papadakis/Cizeron sich eines Tages ganz plötzlich verbessert hatte, war das völlig in Ordung. Die Russen dürfen das en miniature nicht wiederholen: Sofort aktivieren sich die Verschwörungstheoretiker.
Nikita Katsalapov ist kein NoName. Nach vielen Jahren ist es ihm gelungen, seine alte Leistung wiederherzustellen, und seine Partnerin hat sich enorm verbessert. Offensichtlich haben die beiden in der Zeit, wo sie nicht im Nationalteam waren, hart gearbeitet. Die gesamte GP-Serie war das erfolgreiche Ergebnis. Übrigens waren Stepanova/Bukin noch nicht das erste Eistanzpaar des russischen Verbandes, sie wollten es in dieser Season werden. Wer das letztendlich wird, zeigen die Russischen Meisterschaften und die EM.

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Re: GP-Serie 2018/19

Beitrag von QuadTwist » Do 13. Dez 2018, 09:47

Astrolab hat geschrieben:
Do 13. Dez 2018, 00:29
MI's FAN hat geschrieben:
Mi 12. Dez 2018, 17:43
Es fällt auf dass sich Sinitsina/Katsalopov ganz plötzlich verbessert haben. Ob sich hier die Preisrichter abgesprochen haben oder ob ihr Trainer Zhulin im russischen Verband einen größeren Einfluß hat als die Trainer von Stephanova/Bukin, werden wir wohl nie wissen. Aber diese Veränderung ist schon sehr auffällig. Das muss man sich nichts vormachen diese Absprachen gab es schon immer und mit dem neuen Wertungsystem geht's wieder besser.
Als das Paar Papadakis/Cizeron sich eines Tages ganz plötzlich verbessert hatte, war das völlig in Ordung. Die Russen dürfen das en miniature nicht wiederholen: Sofort aktivieren sich die Verschwörungstheoretiker.
Nikita Katsalapov ist kein NoName. Nach vielen Jahren ist es ihm gelungen, seine alte Leistung wiederherzustellen, und seine Partnerin hat sich enorm verbessert. Offensichtlich haben die beiden in der Zeit, wo sie nicht im Nationalteam waren, hart gearbeitet. Die gesamte GP-Serie war das erfolgreiche Ergebnis. Übrigens waren Stepanova/Bukin noch nicht das erste Eistanzpaar des russischen Verbandes, sie wollten es in dieser Season werden. Wer das letztendlich wird, zeigen die Russischen Meisterschaften und die EM.

Jaja bezeichne mir ruhig als Verschwörungstheoretiker oder Russenhasser oder sonst was. Meine ganze Familie ist linientreu in der DDR aufgewachsen und war in der Partei. Wenn dann bin ich russisch verblendet.

Dass vor allem Olympischen Spiele manipuliert worden sind, ist ja nun weithin bekannt. 2002 in Salt Lake City organisiert durch Didier Gailhaguet, dem heutigen französischen Eiskunstlaufpräsidenten, der Bruno Masst und Tiffany Zargoski bis 2015 Monate bzw. Jahre an ihrer Freigabe gehindert hat. Der gleiche Mann, der vor den Olympischen Spielen 2018 gesagt hat: "Wir werden Papadakis/Cizeron zu Olympiasiegern machen, egal was es kostet." Dass es nicht so gekommen ist, ist wirklich der Glanzleistung von Virtue/Moir,des kanadischen Verbandes, der die beiden zu Fahnenträgern gemacht hatte, und der Tastache zu verdanken, dass kein französischer Kampfrichter im Judging Panel des FD saß. Guckt man sich die Ergebnisse von Pyoengchang genau an, dann erkennt man eine chinesisch-französische Allianz. Der chinesische Kampfrichter hat Papadakis/Cizeron gepuscht, während der französische Kampfrchter Sui/Han im Paarlaufen unterstützte und Savchenko/Massot versucht hat klein zu halten.

Es bleibt festzuhalten, dass sowohl der chinesische Kampfrichter von der olympischen Herrenkonkurrenz, Chen Weiguang, als auch von der Paarlaufkonkurrenz, Huang Feng, beide nun von der ISU gesperrt sind. Schon beim GPF 2017 war Huang Feng sehr auffällig, weil er als einziger Sui/Han im SP auf Platz 1 setzte, obwohl sie gestürtzt waren.

Das Skandal 2014 bei den Damen ist ja nun weithin bekannt. Absolut erstaunlich, wie an diesem Tag wirklich alles zusammenkam. Alexander Lakernik (Quasi der mächstigeste Mann Russlan der ISU in Sachen Eiskunstlauf) und eine Finnin mit russischen Namen waren die technischen Spezialisten und sie waren damit in der Lage die Entscheidungen gegen die dritte Spezialistin durchzusetzen. (Haben sie ja auch gemacht). Dazu saß nicht nur Alla Shekhovtseva im Judging Panel sondern auch Yury Balkov. Ein Ukrainer, der in Nagano 1998 nachweislich einem anderen Kampfrichter die anzustrebene Reihenfolge der Eistanzpaare diktiert hatte. Balkov wurde danach 1998 kurzzeitig gesperrt. Nach Sochi 2014 wurde er aus dem Dienst entlasten. Offiziell aufgrund zu geringer Englischkenntnisse.

Der Aufstieg von Papadakis/Cizeron war in der Tat erstaunlich kometenhaft. Allerdings kann ich mich hier an keinen Akteur erinnern, der das WM Gold von 2015 wirklich in Frage stellt. Die Konkurrenz war schwach und die Kür der beiden waren so unglaublich schön, dass es gar keine Zweifel gab oder gibt. Hast du Zweifel an der Rechtmäßigkeit von damals? Dann kannst du die ja anbringen. Werden sich allerdings kaum Mitstreiter finden.

Der diesjährige Aufsteig von Sintsina/Katsalapov ist schon wirklich erstaunlich, da sie seit 4 Jahren im Business wirklich nur ein Drittklasskiges Paar waren. Ich kann auch keine wirkliche Qualitätsverbesserung in den Programm erkennen. Schon letztes Jahren waren sie eigentlich nur Russisches Paar Nummer drei. Ich weiß selbstverständlich nicht, was sich im Hintergrund abspielt, allerdings ist die Gerechtigkeit der Wertung augenscheinlich anzuzweifeln.

Mein erster Post war allerdings gar nicht über die Manipulation als solche, die es, wenn man mit offenen Augen die Eiskunstlaufwelt verfolgt, immer wieder gibt. Ich frage mich eher, warum im Eiskunstlaufen die sowjetischen Bande zwischen den alten Ostblockstaaten noch zu halten scheinen, obwohl politisch diese Staaten teilweise miteinander gebrochen haben.

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Re: GP-Serie 2018/19

Beitrag von Tarancalime » Do 13. Dez 2018, 16:00

Wo genau hat denn Didier Gailhaguet das zu Padadakis/Cizeron gesagt?

Das Monsieur Gailhaguet da keine Skrupel hat, sein Ding durchzuziehen egal wie, bezweifelt niemand in der Szene, aber die Herkunft dieser Aussage von ihm würde mich interessieren.

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Re: GP-Serie 2018/19

Beitrag von maja. » Do 13. Dez 2018, 17:25

Ich würde gerne noch mal was zum Paarlauf-Wettbewerb loswerden wollen. Erstmal hab ich mich riesig für James/ Cipres gefreut, die sind meine Helden diesen Winter. Deren Programme der letzten Jahre faszinieren mich immer wieder, eigentlich seit sie bei Zimmerman trainieren.

Ich mag wie einige andere hier die Kür von Zabiiako/ Enbert nicht wirklich, aber die Wertung der letzten Hebung interessiert mich dann doch. Der erste Versuch ging schief, soweit klar - 0 Punkte! Sie haben die Hebung aber sofort nachgeholt, es blieb bei 0 Punkten. Deshalb meine Frage. Wenn ein nochmaliger Versuch eh nix bringt, warum machen die das dann? Das müssten die Sportler doch wissen. Oder war das eher ein Milisekundenreflex? Und ab wann gilt eine Hebung als solche? Wenn beide Füße das Eis verlassen haben oder ab einer bestimmten Höhe? Weiß das jemand? Auch mit einer gewerteten Hebung hätten sie es nicht aufs Treppchen geschafft, hätte also an der Reihenfolge nix geändert.

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