Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Gast

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gast » Do 10. Jan 2019, 10:09

Tarancalime hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:30

Ein Beitrag erwähnte, dass 1 bis 2 mal Training pro Woche für Breitensport im Eiskunstlauf ausreiche....dem ist nicht so. Das Schwierige ist beim Eiskunstlaufen wirklich, das der Aufwand fürs Training fast genauso hoch ist wie für einen Leistungssportler....

Warum ist das so? Weil es eine anspruchsvolle Sportart ist. Will man unnötige Verletzungen und Frust vermeiden (gerade beim Erlernen) benötigt man mindestens 3 bis 4 mal Trainingseinheiten pro Woche, am besten wär 5 mal.......und dazu noch am besten ein gutes Fitnessstudio (wer's mag, ich nicht), Yoga oder Pilates zusätzlich.
Hallo Tarancalime,
du hast längst die Grenze zwischen Hobby(Breitensport) und Leistungssport überschritten.

3 bis 4 mal Trainingseinheiten pro Woche, davon können viele Sportler, die bereit sind an Vereinsmeisterschaften teilzunehmen, nur träumen, geschweige die Kinder in Hobby-Gruppen.

Auch für manche (Landes)Kaderläüfer sind so viele Trainingseinheiten pro Woche ein Luxus.

4-6 mal pro Woche trainieren zu können, ist die Privileg von einem kleinen Kreis der Bundeskader- und der ausgewählten Landeskaderläufer.

Gasti

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gasti » Do 10. Jan 2019, 10:16

Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:27
Gasti hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 16:13
Hallo zusammen,
die Geschwister Hess - Carolin (NK2) und Jonathan (PK) und Lea SCHWAMBERGER (NK2) waren beim Mentor Cup 2019 gemeldet.
Jetzt sind die nicht mehr auf der Liste -> Entries bzw. Mentor Torun Cup 2019 - Entries / Results
Zumindest Jonathan wurde ausgelost und soll morgen um 12.47:20 Uhr starten.
Da klappt es bei den Organisatoren noch nicht ganz mit der internen Kommunikation :D

Registrierungsliste

Mentor Cup 2019 Junior Men Entries
Pl Name Nation
1 Yauhenii PUZANOV BLR
2 Mikalai KAZLOU BLR
3 ANTONIN HERREBOUDT FRA
4 XAN ROLS FRA
5 LANDRY LEMAY FRA
6 VINCENT MIMAULT FRA
7 Edward APPLEBY GBR
8 Nikita STAROSTIN GER
9 Michael SAVITSKIY GER
10 Wisniewski PIOTR POL
11 Witkowski MILOSZ POL
12 Witkowski KORNEL POL
13 Khlopkov EGOR POL
14 Fang-Yi LIN TPE
15 ÖZKAN ALP EREN TUR
16 SAYICI ÖMER EFE TUR
17 Andriy KOKURA UKR
18 Kyrylo MARSAK UKR
19 Kyrylo LISHENKO UKR

Mentor Torun Cup 2019 - Entries / Results
1 Mikalai KAZLOU BLR
2 Yauhenii PUZANOV BLR
3 Fang-Yi LIN TPE
4 Antonin HERREBOUDT FRA
5 Landry LE MAY FRA
6 Vincent MIMAULT FRA
7 Xan ROLS FRA
8 Jonathan HESS GER
9 Michael SAVITSKIY GER
10 Nikita STAROSTIN GER
11 Edward APPLEBY GBR
12 Egor KHLOPKOV POL
13 Piotr WISNIEWSKI POL
14 Kornel WITKOWSKI POL
15 Milosz WITKOWSKI POL
16 Ozkan ALP EREN TUR
17 Sayici OMER EFE TUR
18 Andriy KOKURA UKR
19 Kyrylo LISHENKO UKR
20 Kyrylo MARSAK UKR

Es bleibt spannend, fast wie bei einem Krimi :1grin:

Karl-Heinz Krebs
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Karl-Heinz Krebs » Do 10. Jan 2019, 11:02

Heute morgen sollte Noelle STREULI mit der Startnummer acht auf das Eis, war aber auch nicht da. Zur Auslosung heißt es in der Ausschreibung

The draws for the starting order of all Segments are made publicly by the Referee. The Referee should ask theOrganizing Committee to check the correct spelling of the names of the Competitors and Officials.Starting numbers shall be drawn by each Competitor, if present, by official representatives of their ISU Memberor by members of the Organizing Committee.The official announcement of the entries and of the panels of Officials is made by the Referee of each competitionat the time of the first starting order draw of that competition.

Die Läufer müssen also nicht selbst anwesend sein.

Gasti

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gasti » Do 10. Jan 2019, 13:03

Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 11:02
Heute morgen sollte Noelle STREULI mit der Startnummer acht auf das Eis, war aber auch nicht da. Zur Auslosung heißt es in der Ausschreibung

The draws for the starting order of all Segments are made publicly by the Referee. The Referee should ask theOrganizing Committee to check the correct spelling of the names of the Competitors and Officials.Starting numbers shall be drawn by each Competitor, if present, by official representatives of their ISU Memberor by members of the Organizing Committee.The official announcement of the entries and of the panels of Officials is made by the Referee of each competitionat the time of the first starting order draw of that competition.

Die Läufer müssen also nicht selbst anwesend sein.
Die Geschwister HESS treten immer zusammen auf - Kostenoptimierung.
Die Schwester war gestern nicht da.
Der Bruder....
Karl-Heinz hast du was anderes erwartet?

Katrin
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Katrin » Do 10. Jan 2019, 13:14

Gasti hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 13:03
...
Die Geschwister HESS treten immer zusammen auf - Kostenoptimierung.
Die Schwester war gestern nicht da.
Der Bruder....
...
... WD.
Kostenoptimierung :thumbup: .

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Tarancalime
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Tarancalime » Do 10. Jan 2019, 13:15

Gast hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 10:09
Tarancalime hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:30

Ein Beitrag erwähnte, dass 1 bis 2 mal Training pro Woche für Breitensport im Eiskunstlauf ausreiche....dem ist nicht so. Das Schwierige ist beim Eiskunstlaufen wirklich, das der Aufwand fürs Training fast genauso hoch ist wie für einen Leistungssportler....

Warum ist das so? Weil es eine anspruchsvolle Sportart ist. Will man unnötige Verletzungen und Frust vermeiden (gerade beim Erlernen) benötigt man mindestens 3 bis 4 mal Trainingseinheiten pro Woche, am besten wär 5 mal.......und dazu noch am besten ein gutes Fitnessstudio (wer's mag, ich nicht), Yoga oder Pilates zusätzlich.
Hallo Tarancalime,
du hast längst die Grenze zwischen Hobby(Breitensport) und Leistungssport überschritten.

3 bis 4 mal Trainingseinheiten pro Woche, davon können viele Sportler, die bereit sind an Vereinsmeisterschaften teilzunehmen, nur träumen, geschweige die Kinder in Hobby-Gruppen.

Auch für manche (Landes)Kaderläüfer sind so viele Trainingseinheiten pro Woche ein Luxus.

4-6 mal pro Woche trainieren zu können, ist die Privileg von einem kleinen Kreis der Bundeskader- und der ausgewählten Landeskaderläufer.
Absolut zutreffend...das ist eben die Crux beim Eiskunstlaufen im Allgemeinen...der Aufwand alleine ist immens hoch im Vergleich zu den zur Verfügung gestellten Eiszeiten........die den Eiskunstläufern gerade vom Eishockey auch noch streitig gemacht werden. Wie kann das gelöst werden?

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Tarancalime
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Tarancalime » Do 10. Jan 2019, 13:17

Gasti hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 10:16
Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:27
Gasti hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 16:13
Hallo zusammen,
die Geschwister Hess - Carolin (NK2) und Jonathan (PK) und Lea SCHWAMBERGER (NK2) waren beim Mentor Cup 2019 gemeldet.
Jetzt sind die nicht mehr auf der Liste -> Entries bzw. Mentor Torun Cup 2019 - Entries / Results
Zumindest Jonathan wurde ausgelost und soll morgen um 12.47:20 Uhr starten.
Da klappt es bei den Organisatoren noch nicht ganz mit der internen Kommunikation :D

Registrierungsliste

Mentor Cup 2019 Junior Men Entries
Pl Name Nation
1 Yauhenii PUZANOV BLR
2 Mikalai KAZLOU BLR
3 ANTONIN HERREBOUDT FRA
4 XAN ROLS FRA
5 LANDRY LEMAY FRA
6 VINCENT MIMAULT FRA
7 Edward APPLEBY GBR
8 Nikita STAROSTIN GER
9 Michael SAVITSKIY GER
10 Wisniewski PIOTR POL
11 Witkowski MILOSZ POL
12 Witkowski KORNEL POL
13 Khlopkov EGOR POL
14 Fang-Yi LIN TPE
15 ÖZKAN ALP EREN TUR
16 SAYICI ÖMER EFE TUR
17 Andriy KOKURA UKR
18 Kyrylo MARSAK UKR
19 Kyrylo LISHENKO UKR

Mentor Torun Cup 2019 - Entries / Results
1 Mikalai KAZLOU BLR
2 Yauhenii PUZANOV BLR
3 Fang-Yi LIN TPE
4 Antonin HERREBOUDT FRA
5 Landry LE MAY FRA
6 Vincent MIMAULT FRA
7 Xan ROLS FRA
8 Jonathan HESS GER
9 Michael SAVITSKIY GER
10 Nikita STAROSTIN GER
11 Edward APPLEBY GBR
12 Egor KHLOPKOV POL
13 Piotr WISNIEWSKI POL
14 Kornel WITKOWSKI POL
15 Milosz WITKOWSKI POL
16 Ozkan ALP EREN TUR
17 Sayici OMER EFE TUR
18 Andriy KOKURA UKR
19 Kyrylo LISHENKO UKR
20 Kyrylo MARSAK UKR

Es bleibt spannend, fast wie bei einem Krimi :1grin:
Gerade kam die Durchsage, dass Jonathan Hess nicht antritt.

Peter Naber
Figurenläufer
Beiträge: 32
Registriert: So 30. Sep 2018, 13:23

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Peter Naber » Do 10. Jan 2019, 13:50

Gast hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 10:09

3 bis 4 mal Trainingseinheiten pro Woche, davon können viele Sportler, die bereit sind an Vereinsmeisterschaften teilzunehmen, nur träumen, geschweige die Kinder in Hobby-Gruppen.

Auch für manche (Landes)Kaderläüfer sind so viele Trainingseinheiten pro Woche ein Luxus.
Das ist jetzt kein kritischer Widerspruch sondern tatsächlich meine Frage:
Wo in Deutschland haben Kadersportler nur 3-4 Trainingseinheiten (Einheiten = Eisstunden???) pro Woche?

Gasti

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gasti » Do 10. Jan 2019, 13:58

Katrin hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 13:14
Gasti hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 13:03
...
Die Geschwister HESS treten immer zusammen auf - Kostenoptimierung.
Die Schwester war gestern nicht da.
Der Bruder....
...
... WD.
Kostenoptimierung :thumbup: .
DEU war im letzten Jahr voreilig mit der Besetzung von Perspektivkader

DEU Bundeskader-Kriterien 2018-2019 Einzellaufen: "Ziel des Perspektivkaders ist es, innerhalb von 8 Jahren die OK-Norm zu erreichen." :clap:

Lea Johanna Dastich (18) :thumbdown:
Jonathan Hess (18) :thumbdown:
Nathalie Weinzierl (24, Best 18/19 -157,45 - ISU CS Nebelhorn Trophy 2018 am 28.09.2018 :thumbdown:

Wenn man mit von DEU vorgesehen 8 Jahren rechnet, dann werden diese Sportler international gesehen längst Rentner sein.

Der Höchstalter für die Aufnahme in Perspektivkader sollte für die Mädchen bei 11-12 max 13 Jahren liegen. Bei Jungs max 14.

Stand heute haben alle DEU-Bundeskadersportler (Einzellauf) mit nur wenigen Ausnahme ihre Normen verfehlt.

Gasti

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gasti » Do 10. Jan 2019, 15:18

Peter Naber hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 13:50
Gast hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 10:09

3 bis 4 mal Trainingseinheiten pro Woche, davon können viele Sportler, die bereit sind an Vereinsmeisterschaften teilzunehmen, nur träumen, geschweige die Kinder in Hobby-Gruppen.

Auch für manche (Landes)Kaderläüfer sind so viele Trainingseinheiten pro Woche ein Luxus.
Das ist jetzt kein kritischer Widerspruch sondern tatsächlich meine Frage:
Wo in Deutschland haben Kadersportler nur 3-4 Trainingseinheiten (Einheiten = Eisstunden???) pro Woche?
An dieser Stelle habe ich von Landeskader gesprochen. Und bei Landeskader gibt es auch mehrere Unterkategorien:
z.B.
Bayerischer Eissport-Verband e.V. unterteilt die Sportler in Dx-Gruppen - > BEV Kaderliste Eiskunstlauf 2018 Mädchen

bei Landeskader der EISSPORT-VERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG gibt es Untergruppen:
  • EBW-Kader national
  • EBW-Kader LEV
  • EBW-Kader
dazu kommen noch die D/C-Kader (NK2) Läufer die oft am LLZ trainieren.

Für die kleinen Kadersportler liegen die Stützpunktzeiten so früh - 13 - 14 Uhr, dass man diese Zeiten wegen der Schule nicht in Anspruch nehmen kann.
Und die Stützpunktzeiten am Abend sind für die GROSSEN und WICHTIGEN reserviert. Da müssen die kleinen nur hoffen, dass diese GROSSEN und WICHTIGEN unterwegs sind oder keine Lust haben zu trainieren. Und die Anmeldung zur Stützpunktzeiten sollte dazu noch durch den Trainer eine Woche voraus erfolgen. Planungssicherheit :sick:

Dazu kommt noch, dass der Trainer der kleinen Landeskaderkinder zu gleichen Zeit oft noch Vereinstraining hat und wird wegen einem oder zwei Kaderkinder nicht extra zum LLZ fahren.

Ich glaube die Situation im groben beschrieben haben. :1grin:

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