Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

maja.
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von maja. » Fr 10. Mai 2019, 10:10

Danke an euch für die Erklärungen. :clap:

Katrin
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Katrin » Fr 10. Mai 2019, 10:24

@ maja:
EK müsste Erwachsenen-Kader sein. Weil EK als Ergänzungskader zu sehen macht keinen Sinn - Fentz "Ergänzungskader "?

Generell: Es ist wie in einem Gartenkatalog: Die Bäume werden abgebildet in saftigem Grün mit vielen reifen Früchten. Wenn man einen bestellt, in den Garten setzt, wird man selten mit diesem Katalogbild belohnt in der kommenden Saison. Den Baum rausreissen nach einer Saison, das macht kein Gärtner, die Hoffnung sirbt zuletzt.

maja.
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von maja. » Fr 10. Mai 2019, 12:18

@Katrin
Aber Bock EK und Schott PK? Das ist auch nicht logisch. Steht eines über dem anderen - so von der Wertigkeit?

Dein Vergleich mit dem Baum ist ja göttlich. :lol:

Gasti

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gasti » Fr 10. Mai 2019, 13:27

Ich habe bei DEU nachgefragt, wie der Bundeskader zusammengestellt wurde.

Hier ist die Antwort von Frau Schindler

>>>>>>>>

Sehr geehrte YYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYY,


es ist schön dass es noch einige Fans gibt die sich für die Entwicklung und den Stand der deutschen Sportler in unserer Sportart interessieren.

Sicher können wir mit den Ergebnissen in dieser Saison nicht zufrieden sein, was aber nicht heißt, dass wir keine förderungswürdigen Sportler haben.


Wie Sie schreiben wurden die Bundeskader dieses Jahr erstmalig unter den neuen Kriterien berufen.

Diese beinhalten eben nicht nur die Erfüllung der Punkte, sondern es werden mehrere Kriterien zur Beurteilung herangezogen.

Diese finden Sie hier:
https://www.eislauf-union.de/files/users/cpfeifer/BuKaKonzeptdreiSäulen2018-2019.pdf?jsn_mobilize_preview=1

Genau die von Ihnen rot markierten Sportler wurden von uns in einer 6 stündigen Sitzung in allen Bereichen beleuchtet und danach haben wir die Kaderzugehörigkeit festgelegt.

So gibt es einige Sportler die aus Verletzungs-oder Krankheitsgründen an gar keinen oder sehr wenigen Wettkämpfen teilgenommen haben und die Punktenormen deshalb nicht erfüllt haben. Da es aber zukünftig darum geht die Sportler ganzheitlich mit ihrem Potential zu betrachten. Deshalb werden immer Sportler die auf formalen Blick einige Kriterien nicht erfüllt haben trotzdem im Kader geführt.


Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas behilflich sein.


Mit freundlichen Grüßen

Ilona Schindler

Bundestrainer Nachwuchs


DEUTSCHE EISLAUF-UNION e.V.
Menzingerstr. 68
80992 München

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Leila hat hier erklärt - "EK ist Ersatzkader (bei Verletzungen, Dastich wäre so ein Fall)"

Warum ist Dastich dann im PK Kader und nicht im EK, wenn überhaupt im Bundeskader??

Waren Weinzierl(24), Dimitrescu(20) und Fentz(23) dieses Jahr verletzt? NEIN.

Was plant DEU mit diesen Läufern?

Sollen diese Läufer im nächsten Jahr wieder in PK aufgenommen werden.
"Ziel des Perspektivkaders ist es, innerhalb von 8 Jahren die OK-Norm zu erreichen" (Zitat DEU)

Werden sie dieses Ziel erreichen???? NEIN


Was sagt ihr dazu?

Ich habe bereits meine Meinung geäußert.

Das, was DEU da betreibt, ist ein Verbrechen und eine Veruntreuung der öffentlichen Mitteln.

Dazu noch die Verarschung der Sportler, die die ganze Saison hart trainiert haben und an vielen Turnieren teilgenommen haben, mit dem Ziel - Bundeskader.

Sich krank zu schreiben wäre anscheinend einfacher gewesen.

Ich werde bei DOSB auch mal fragen, wie die das ganze sehen.

Gasti

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gasti » Fr 10. Mai 2019, 13:36

Katrin hat geschrieben:
Fr 10. Mai 2019, 10:24
@ maja:
EK müsste Erwachsenen-Kader sein. Weil EK als Ergänzungskader zu sehen macht keinen Sinn - Fentz "Ergänzungskader "?
EK ist Ergänzungskader -> DEU-Seite Ergänzungskader

Weiß es jemand, ob jemals in der Geschichte ein Ergänzungskader-Sportler in den OK-Kader geschafft hat?

Katrin
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Katrin » Fr 10. Mai 2019, 13:38

maja. hat geschrieben:
Fr 10. Mai 2019, 12:18
@Katrin
Aber Bock EK und Schott PK? Das ist auch nicht logisch. Steht eines über dem anderen - so von der Wertigkeit?

Dein Vergleich mit dem Baum ist ja göttlich. :lol:
Hm...keine Ahnung, was der Unterschied PK und EK ist, Fentz ist ja auch EK. Ob PK schon eine Wertung beinhaltet dergleichen, dass Schott noch ausbaufähig ist ( immer in Richtung Olympische Spiele gedacht) ? Ich weiss da auch nicht mehr.
Wenn das so wäre wie von mir eingeschätzt wäre Fentz EK und hätte seinen Leistungsstand erreicht.

Der Baum: Ich würde auch nach zwei Jahren noch hoffen. Die wenigsten Gärtner geben sich selbst die Schuld, dass das Bäumchen nichts wird: Wer unter den Gärtnern macht schon vorweg eine Boden-Qualitätsanalyse, forscht nach, welche Nährstoffe das Bäumchen vielleicht zusätzlich braucht ? Jeder Baum verlangt etwas anderes: Die zarte Aprikose in unseren Breiten am besten viel Wärme, wenn sie das nicht hat, trägt sie nicht ( ich warte schon drei Jahre).
Sollte man die Traubenansätze des ersten Jahres ausbrechen, damit der Weinstock sich nicht zu früh verausgabt, keine einzige Traube mehr reift ( ist mir mal passiert mit einer Weinrebe) ?
So ist es auch mit Menschen.

Katrin
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Katrin » Fr 10. Mai 2019, 13:43

Gasti hat geschrieben:
Fr 10. Mai 2019, 13:36
Katrin hat geschrieben:
Fr 10. Mai 2019, 10:24
@ maja:
EK müsste Erwachsenen-Kader sein. Weil EK als Ergänzungskader zu sehen macht keinen Sinn - Fentz "Ergänzungskader "?
EK ist Ergänzungskader -> DEU-Seite Ergänzungskader

Weiß es jemand, ob jemals in der Geschichte ein Ergänzungskader-Sportler in den OK-Kader geschafft hat?
HUCH: Fentz EK ? Vor Hess sozusagen ???
Nun ja, widerspricht sich eigentlich nicht mit meiner Aussage "ausbaufähig"... wobei die Hoffnung bei Hess von wegen ausbaufähig habe ich selbst verloren in der letzten Saison

Katrin
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Katrin » Fr 10. Mai 2019, 13:51

@gasti Brief an DEU:
Interessant, wie die DEU die Läufer einordnet ! Lässt mich auch nachdenken...

Katrin
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Katrin » Fr 10. Mai 2019, 13:56

Bei den Herren heisst das: Hess und Stoll sind die potentiellen nächsten Olympiateilnehmer.

Da braucht man kein Hellseher sein: Fentz ist nun 26 Jahre alt, entwicklungsfähig was die quads angeht, eher nicht, heisst, Fentz wird die nächsten Olympischen Spiele nicht mehr mitmachen.

Wie vorhin erwähnt, Hess hat eine schwere Last nun zu tragen nach diesem Durchhänger in der vergangenen Saison.
Schade, dass Isaak Droyzen aufgehört hat letztes Jahr. Er war so eine Pflanze, die eine spezielle Hand gebräucht hätte, äusserst talentiert.

Gasti

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gasti » Fr 10. Mai 2019, 14:25

Katrin hat geschrieben:
Fr 10. Mai 2019, 13:51
@gasti Brief an DEU:
Interessant, wie die DEU die Läufer einordnet ! Lässt mich auch nachdenken...
Bei der ganzen Geschichte geht es gar nicht um Eiskunstlauf oder Förderung der Sportler mit Perspektive, sondern um die Einkommenssicherung der Trainer, die an den noch anerkannten Bundesstützpunkten arbeiten.

Man hat die Kaderplätze gleichmäßig zwischen den fünf Bundesstützpunkten verteilt.

Z.B. Mannheim kann man nur wegen Steblyanka nicht weiter laufen lassen.

Mann nimmt Dastich, Weinzierl, Isaev und Heß als Platzhalter dazu.

Die Privatstunden von Herrn Sczypa und Frau Pötzsch sind gesichert.
Auch Herr Lindemann bekommt seinen Anteil am Fördergelder.

Alle (Funktionäre) sind zufrieden :clap:

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