Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Peter Naber
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Peter Naber » Di 8. Jan 2019, 21:28

Aljonafan hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 21:49
... Ich werde diesen sport weder als elternteil noch mehr als übungsleiterin in zukunft unterstützen...
Mein kind wird sicher nicht narzisstisch, depressiv und/oder essgestört nur wegen einer, letztendlich auch im leistungsbereich, freizeitbeschäftigung beim therapeuten landen.
Dafür ist mir mein kind zu wertvoll und mein geld zu schade.
Dann doch lieber etwas, was es später noch mit kommilitonen oder arbeitskollegen zusammen ausüben kann... volleyball, fussball oder so :lol:
Hallo "Aljonafan", das ist Frustation wie es höher kaum geht und klingt ja nach sehr viel eigener Erfahrung mit dem Sport. Die Details sind deutlich und ich kann einiges sehr gut nachvollziehen.

Aber wenn alle alles aufgeben, dann wird es auch keinen "Aljonafan" (der Du ja offenbar bist ;) :) )mehr geben, weil es keine "Aljonas" mehr in Deutschland gibt. ;) ???

Peter Naber
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Peter Naber » Di 8. Jan 2019, 21:38

Hallo an alle,

hier wurde nun viel geschrieben, vieles ist richtig, maches kann ich nicht bestätigen. Aber das ist nicht wirklich wichtig.

Mir fehlen hier noch die, die betroffen sind, die selbst jeden Tag versuchen mit und für Ihre Kinder den Sport zu unterstützen und die auch bereit sind etwas zur Verbesserung der Situation beizutragen. Das wird ganz sicher nicht hier im Forum möglich sein, aber hier könnte man sich treffen und Erfahrungen und Ideen austauschen und dem Anliegen eine Stimme verleihen.

Viele Grüße, Peter

Peter Naber
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Peter Naber » Di 8. Jan 2019, 21:45

Hier noch ein Gedanke zum Thema Einsatz der Steuergelder.

In Dresden findet in Kürze der FIS SkilanglaufSprint Weltcup statt. Am Elbufer. Tolles Event für die Stadt!

Wer aber weiß wie viel Schnee normalerweise in Dresden liegt und mit welchem Aufwand das vorbereitet und durchgeführt werden muss, kann sich vielleicht vorstellen was das kostet.

Die Diskussion wieviel Geld in welchem Sport wofür ausgegeben wird ist wohl endlos... Und betrifft bei weitem nicht nur den Eiskunstlauf.

Edda 77

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Edda 77 » Di 8. Jan 2019, 22:18

Peter Naber hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 21:28
Aljonafan hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 21:49
Dann doch lieber etwas, was es später noch mit kommilitonen oder arbeitskollegen zusammen ausüben kann... volleyball, fussball oder so :lol:
Beim Fußball braucht man ja gleich mindestens 22 Kollegen plus Schiedsrichter. So viel Mitarbeiter haben manche Firmen gar nicht. ;) Wenn Du mit Kollegen in die Eisdisko gehst, kann man das schhon zu zweit.

Peter Naber
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Peter Naber » Mi 9. Jan 2019, 14:37

Edda 77 hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 22:18
Peter Naber hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 21:28
Aljonafan hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 21:49
Dann doch lieber etwas, was es später noch mit kommilitonen oder arbeitskollegen zusammen ausüben kann... volleyball, fussball oder so :lol:
Beim Fußball braucht man ja gleich mindestens 22 Kollegen plus Schiedsrichter. So viel Mitarbeiter haben manche Firmen gar nicht. ;) Wenn Du mit Kollegen in die Eisdisko gehst, kann man das schhon zu zweit.
:1huh: :1huh: :1huh:

Gasti

Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Gasti » Mi 9. Jan 2019, 16:13

Hallo zusammen,
die Geschwister Hess - Carolin (NK2) und Jonathan (PK) und Lea SCHWAMBERGER (NK2) waren beim Mentor Cup 2019 gemeldet.
Jetzt sind die nicht mehr auf der Liste -> Entries bzw. Mentor Torun Cup 2019 - Entries / Results

Die Saison ist fast zu Ende.
Die Geschwister haben am Anfang der Saison noch an ein paar Turniere teilgenommen, Keine Teilnahme an DNM oder DM.

Katrin hat bereits die Leistung von Jonathan analysiert.
Obwohl sie sich "Kunstläufer" nennt :1wink:. waren Ihre Analysen des Sportlerpotenzials besser als der DEU :1grin:

Karl-Heinz Krebs
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Karl-Heinz Krebs » Mi 9. Jan 2019, 17:27

Gasti hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 16:13
Hallo zusammen,
die Geschwister Hess - Carolin (NK2) und Jonathan (PK) und Lea SCHWAMBERGER (NK2) waren beim Mentor Cup 2019 gemeldet.
Jetzt sind die nicht mehr auf der Liste -> Entries bzw. Mentor Torun Cup 2019 - Entries / Results
Zumindest Jonathan wurde ausgelost und soll morgen um 12.47:20 Uhr starten.

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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Tarancalime » Mi 9. Jan 2019, 17:30

Ein Beitrag erwähnte, dass 1 bis 2 mal Training pro Woche für Breitensport im Eiskunstlauf ausreiche....dem ist nicht so. Das Schwierige ist beim Eiskunstlaufen wirklich, das der Aufwand fürs Training fast genauso hoch ist wie für einen Leistungssportler....

Warum ist das so? Weil es eine anspruchsvolle Sportart ist. Will man unnötige Verletzungen und Frust vermeiden (gerade beim Erlernen) benötigt man mindestens 3 bis 4 mal Trainingseinheiten pro Woche, am besten wär 5 mal.......und dazu noch am besten ein gutes Fitnessstudio (wer's mag, ich nicht), Yoga oder Pilates zusätzlich.

Auf YouTube habe ich folgendes für das Erwachseneneislauftraining entdeckt:

https://www.youtube.com/channel/UCzxjuG ... gdA096IwpQ

Oleg Altukov kümmert sich auf seiner Webseite und YouTube Kanal auch besonders um erwachsene Breitensportler:

https://www.icedanceroleg.com/

Siehe Dancing on Ice auf Sat 1...damit Laien (gerade Erwachsene) überhaupt eine Chance haben Eiskunstlaufen zu erlernen, ohne dabei sprichwörtlich draufzugehen, stehen sie mit Trainerteam 6 mal die Woche auf dem Eis.

Es tut sich auch immer mehr die Frage auf, was tun mit guten Einzelläufern, die aus welchen Gründen auch immer es nicht ganz zur Spitze schaffen, aber diesen Sport einfach gern machen....die Kreativität, die Möglichkeiten beschränken sich beim Eiskunstlaufen und Eistanzen ja nicht auf Wettbewerbe. Was könnte man sonst noch gestalten?

Beim Eistanzworkshop in Krefeld machten wir als Aufwärmen auf dem Eis was zu Sambamusik....Schrittelemente mit Bewegungen.

Synchronlaufen (Mixed, Adult) auch eine Möglichkeit...Solotanz im Eistanz (der Männermangel ist gerade beim Eistanzen ein Dauerthema). Im Rollkunstlauf ist es übrigens so das die Rolltänzer beides machen (Solo und Paar). Paarlaufen lasse ich jetzt mal außen vor, diese Disziplin ist so anspruchsvoll, das es eh imemr nur ganz wenige bis zu Olympia schaffen. Aus 2 Einzelläufern wird nicht imemr ein Paarlaufpaar...ist einfach immens schwierig insgesamt. Gerade fürs Paarlaufen sollte es nur ein Leistungszentrum für alle Sportler geben mit einem hauptamtlichen Trainer mit Assistenten und Trainingsgruppen, anders geht das nicht. Generell sollte man sich als Konzept überlegen, Eiskunstlauf und -tanz eher auf Basis einer Schule und weniger auf Vereinsstruktur zu unterrichten und zu vermitteln. Die großen Zentren in St. Petersburg, Moskau, Tokio, Detroit, Montreal und Toronto machen das ja im Grunde so.

In Frankreich habe ich noch Eisballet als Wettkampfteil gesehen.

Von Freestyle und Contemporary Ice Skating hattens wir ja schon.

Peter Naber
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Peter Naber » Mi 9. Jan 2019, 17:39

Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:27

Zumindest Jonathan wurde ausgelost und soll morgen um 12.47:20 Uhr starten.
Hallo Karl-Heinz,

warum ausgelost? Heist das, er war nur "Ersatz" oder ...?

Karl-Heinz Krebs
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Re: Eiskunstlauf in Deutschland - Perspektiven?

Beitrag von Karl-Heinz Krebs » Mi 9. Jan 2019, 18:02

Peter Naber hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:39
Karl-Heinz Krebs hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 17:27

Zumindest Jonathan wurde ausgelost und soll morgen um 12.47:20 Uhr starten.
Hallo Karl-Heinz,

warum ausgelost? Heist das, er war nur "Ersatz" oder ...?
War vielleicht unglücklich ausgedrückt. Die Reihenfolge im Kurzprogramm wird ja ausgelost und er bekam die Startnummer 18. Meist sind die Läufer bei der Auslosung dabei, dann ist Hess auch vor Ort. Manchmal übernimmt aber auch der Computer die Auslosung. Dann muss der Läufer nicht zwingend dabei sein. In dieser Saison gab es das leider schon einige Male, dass Läufer ausgelost wurden und gar nicht vor Ort waren. Ist immer besonders ärgerlich, wenn man sich auf jemanden besonders freut.

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