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ISU-Kongress wird wohl verlegt

Die ISU hatte vor einiger Zeit ihre Mitglieder befragt, wie mit dem abgesagten ISU-Kongress verfahren werden solle. Die Befragung lief bis gestern. Offiziell hat sich die ISU noch nicht zu dem Ergebnis geäußert, Insider berichten aber, dass sich die Mehrheit für eine Verschiebung auf Juni 2021 entschieden hat. Ob dort beschlossene Änderungen dann wie geplant in der Saison 22/23 in Kraft treten können, bleibt offen.
Die Quelle bezifferte die Wahrscheinlichkeit das die WM 2020 noch ausgetragen wird auf höchstens zehn Prozent. Begründet wird die Einschätzung damit, dass derzeit praktisch niemand trainieren kann, und eine Vorbereitung nicht möglich ist. Es wird sogar davon ausgegangen, dass die gesamte nächste Saison (21/22) ausfallen könnte, da niemand weiß, wann eine geordnete Vorbereitung in allen Staaten möglich ist.

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Für einen gemütlichen Fernsehabend (14)

Mit dem Blick auf die Konkurrenzen der Herren und im Eistanz bei der Weltmeisterschaft 2004 endet heute unser 14-tägiges Corona-Sonderprogramm.

Mit 40 Läufern begannen die Herren mit ihrem Wettbewerb, 30 erreichten das Kurzprogramm und 24 dann die Kür. Dort trat der mitfavorisierte Ilja Klimkin aus Russland verletzungsbedingt nicht an. Die Läufer aus Österreich und der Schweiz scheiterten, bis auf eine Ausnahme, schon in der Qualifikation. Der Österreicher Clemens Jonas beendete den Wettbewerb auf dem 33. Platz. Für den vierfachen Landesmeister war es die beste Platzierung bei seiner vierten und gleichzeitig letzten WM-Teilnahme. Bei der EM 2003 erreichte er das Finale und belegte den 22. Platz. Videos sind von ihm nicht erhalten geblieben.
Für den Schweizer Patrick Meier war es die achte und gleichzeitig letzte WM. Er beendete sie auf dem 31. Platz. Seine beste Platzierung war der 20. Platz 1998. Bei den olympischen Spielen im gleichen Jahr belegte er den 22. Platz. Ein Jahr später gelang ihm mit Platz zehn der Sprung in die europäische Spitze. Beim Karl-Schäfer-Pokal 1995 zeigte er als erster Österreicher den dreifachen Axel in einem Wettbewerb. Leider gibt es von beiden Ereignissen keine Videos. Wir begnügen uns daher mit seiner WM-Kür von 2000.

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Für einen gemütlichen Fernsehabend (13)

Dortmund sah 2004 die vorerst letzte Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft auf deutschem Boden und wie es aussieht, wird das auch noch für lange Zeit so bleiben. Deutschland war etwas erfolgreicher als 13 Jahre zuvor in München und durfte sich über zwei dritte Plätze freuen. Bei den Damen starteten 41 Läuferinnen. Von ihnen durften 30 im Kurzprogramm und schließlich 24 in der Kür ihr Können zeigen. Einige von ihnen waren damals meine persönlichen Favoritinnen.

Julia Lautowa aus Österreich lag nach dem Kurzprogramm auf dem 25. Platz und verpasste damit knapp das Finale. Die gebürtige Russin erhielt erst 1996 die Staatsbürgerschaft von Österreich. Bei Weltmeisterschaften landete sie zweimal auf Platz 15, bei Europameisterschaften war sie zweimal Achte. Sie war einige Zeit mit dem russischen Eistanz-Weltmeister Roman Kostomarow verheiratet.

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Aus zwei mach eins – Scimeca Knierim / Frazier bilden neues Eiskunstlaufpaar

Nach dem es zuletzt nur Meldungen über getrennte Paare gibt, hat sich nun ein vielversprechendes neues Paar gebildet. Alexa Scimeca-Knierim und Brandon Frazier werden künftig gemeinsam antreten. Alexa lief bisher mit ihrem Mann Chris und wurde mit ihm Zweite und Dritte der Four Continents. Brandon bildete ein Paar mit Haven Denney und war mit ihr Junioren-Weltmeister und Vierter der Four Continents.

Für einen gemütlichen Fernsehabend (12)

Vor ein paar Tagen haben wir uns mit der WM 1980 in Dortmund beschäftigt. Heute geht es um die WM 1991 die in München stattfand. Elf Jahre liegen zwischen den beiden „deutschen“ Weltmeisterschaften, elf Jahre, in denen der Eiskunstlauf in Deutschland eine rasante Talfahrt hinlegte. Gab es in Dortmund für die beiden deutschen Staaten noch zweimal Gold und zweimal Silber, reichte es in München für das wiedervereinte Deutschland gerade noch zu drei Top-Ten-Platzierungen. Zwei davon gingen auf das Konto der Damen.

Simone Lang verpasste mit dem 13. Platz allerdings die Top Ten. Die gebürtige Karl-Marx-Städterin hatte ihre Laufbahn bei Jutta Müller begonnen, wechselte nach der Wiedervereinigung aber zu Peter Jonas. Zwei vierte Plätze bei der EM und ein zwölfter Platz bei einer WM waren ihre besten Ergebnisse. Leider gibt es ihre WM-Kür nicht mehr. Hier ist sie bei der EM 1992 zu sehen, wo sie Vierte wurde.

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Für einen gemütlichen Fernsehabend (11)

Heute wollen wir uns mit einem weiteren Sprung beschäftigen – dem Flip. Wikipedia schreibt dazu: „Der Läufer bewegt sich zunächst rückwärts auf der linken Innenkante. Er beugt das linke Knie sehr stark und führt den rechten Arm und das rechte Bein nach hinten. Der Läufer tippt – wie beim Toeloop – mit der Zacke des rechten Schlittschuhs aufs Eis. Dann streckt er die Beine, was ihm den Schwung in die Luft verleiht. Dazu schraubt er den Oberkörper in Drehrichtung und schließt die Arme vor dem Oberkörper. Der Flip ist dem Lutz sehr ähnlich. Der Unterschied besteht darin, dass der Flip von der Einwärtskante, der Lutz von der Auswärtskante abgesprungen wird.“

Wie gewohnt wird uns die EisGoldMarie das Ganze nun in Wort und Bild erklären.

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Für einen gemütlichen Fernsehabend (10)

Nach dem wir uns vorgestern mit dem schwersten aller Sprünge, dem Axel, beschäftigt haben, geht es heute um den leichtesten Sprung. Dabei, so die Experten, soll es sich um den Toeloop handeln. Im Protokoll steht der Sprung als „T“, umgangssprachlich nennen ihn sprechfaule auch einfach „Toe“.  Wikipedia schreibt: „Um einen Toeloop ausführen zu können, muss der Eiskunstläufer das linke Bein (Sprungbein) weit und gerade nach hinten ausstrecken. Nach einem sogenannten Einwärts-Dreier tippt er mit der linken Zacke am langgestreckten Bein nach hinten ins Eis und zieht dabei den linken Arm nach. Während der Eisläufer das gebeugte rechte Bein heranzieht, um Schwung zu holen, springt er von der linken Zacke ab und dreht sich gegen den Uhrzeigersinn einmal oder, je nach Geschwindigkeit und Schwungkraft, mehrmals um sich selbst, um abschließend wieder auf der Außenkante der rechten Kufe zu landen.Beim Paarlauf, wenn also zwei Eiskunstläufer zusammen laufen, kann ein sogenannter „geworfener Toeloop“ ausgeführt werden: Einer der beiden nimmt seinen Partner an den Händen und hebt ihn beim Absprung an.“ EisGoldMarie wird uns nun demonstrieren, wie das auf dem Eis aussieht:

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Für einen gemütlichen Fernsehabend (9)

Heute legen wir eine Pause ein, was die Geschichte der Sprünge betrifft und widmen uns der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 1980. Diese fand vom vom 11. bis 16. März in Dortmund statt. Damals war Deutschland noch eine Weltmacht im Eiskunstlauf. Die Läuferinnen und Läufer aus der DDR und der BRD holten zwei Gold- und zwei Silbermedaillen. Nach Dortmund 1980 sollten in Deutschland nur noch zweimal Weltmeisterschaften ausgetragen werden, in München 1991 und noch einmal in Dortmund 2004.
Beginnen wir mit den Damen. Damals wurde das Feld nach dem Kurzprogramm noch nicht auf 26 Teilnehmerinnen reduziert, so dass in der Kür 29 Läuferinnen an den Start gingen. Nicht dabei waren die Schweizerin Danielle Rieder und Karin Riediger aus der BRD, die sich nach dem Kurzprogramm zurück gezogen hatten. Christina Riegel aus der Bundesrepublik belegte am Ende den 13. Platz. Von ihr gibt es leider kein Video. Wir werden sie aber später bei den Paaren sehen, denn sie lief in beiden Wettbewerben. Auch von der Schweizerin Anita Siegfried gibt es kein Video. Sie belegte am Ende den 22. Platz. Der 15. Rang ging an Sonja Stanek aus Österreich. Carola Weißenberg aus der DDR beendete den Wettbewerb auf dem 13. Platz.
Katarina Witt aus der DDR belegte in der Pflicht den 20. und im Kurzprogramm den siebten Rang. Mit dem siebten Platz in der Kür verbesserte sie sich am Ende auf Rang zehn. Diese Kür schauen wir uns jetzt an.

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Für einen gemütlichen Fernsehabend (8)

Heute wollen wir uns mit dem Sprung beschäftigen, der eigentlich hätte als erster genannt werden müssen – dem Axel. Er gilt als Königssprung, weil er immer eine halbe Umdrehung mehr hat, als im Protokoll steht. Liest man dort 3 A, dann sind das genaugenommen dreieinhalb Umdrehungen, denn der Axel wird vorwärts abgesprungen und rückwärts gelandet. Erfunden hat ihn bereits 1882 der Norweger Axel Paulsen. Aus dieser Zeit gibt es natürlich kein Video, aber wir haben ja „EisGoldMarie“, die uns gestern schon den Rittberger vorführte. Wikipedia beschreibt den Axel so: „Der Läufer gleitet zunächst rückwärts-auswärts, beispielsweise auf dem rechten Bein. Dann setzt er den linken Fuß in Vorwärtsrichtung um, wobei der Druck auf die Vorwärts-Auswärts-Kante verlagert wird. Beim Absprung holt der Läufer kräftig mit den Armen aus, bringt gleichzeitig das rechte Bein (Spielbein) mit Schwung angewinkelt und eng am Standbein vorbei. In der Luft vollzieht er eine Drehung um 540°, wobei die Beine eng aneinander gebracht werden, sodass das rechte Bein leicht angewinkelt auf dem linken Bein liegt (siehe Skizze). Die Landung des Sprunges erfolgt rechts rückwärts-auswärts.“

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ISU Kongress soll verschoben werden

Der für Juni 2020 in Phuket geplante ISU Kongress soll verschoben, werden und nun im Juni 2021 abgehalten werden. Auch eine vollständige Absage des Kongress steht im Raum. Die Mitgliedsverbände haben jetzt bis zum 6. April Zeit sich zu positionieren. Die Entscheidung bedarf einer 2/3 Mehrheit der Mitgliedsverbände. Auf dem Kongress sollten diverse Änderungen beraten werden. Inwieweit die bei einer Verschiebung noch bis zum Beginn der Saison 22/23 umgesetzt werden könnten ist unsicher.

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  • Art on Ice 13. April 2020 um 18:10 – 19:20 SRF 1 - Empfang mit VPN möglich
  • Art on Ice 14. April 2020 um 4:00 – 5:05 SRF 1 - Empfang mit VPN möglich
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